Tipps zur Wahl des richtigen Leuchtmittels
Die Wahl des passenden Leuchtmittels hat einen maßgeblichen Einfluss auf das Ambiente. Doch auch die Energieeffizienz wie auch die Funktionalität werden durch Leuchtmittel beeinflusst. Während in der Vergangenheit die Wattzahl im Vordergrund stand, um die Helligkeit zu definieren, dient heutzutage der Lumen-Wert als Orientierung. Denn die Wattzahl beschreibt lediglich den Energieverbrauch. Der Lichtstrom hingegen wird in Lumen angegeben und gibt an, wie viel Licht eine Lampe tatsächlich abgibt. Das bedeutet, dass eine klassische 60-Watt-Glühbirne durch eine LED-Lampe mit etwa 806 Lumen ersetzt werden kann.
Helligkeit, Farbtemperatur und Raumwirkung
Die Plattform gluehbirne.de bietet nicht nur eine fundierte Beratung, sondern auch eine Auswahl an hochwertigen Produkten an. Zusätzlich erhält man hier auch sehr detaillierte Fachinformationen rund um das Sortiment. Dies ist besonders wichtig, da neben der reinen Helligkeit, die in Kelvin gemessen wird, auch die Farbtemperatur eine entscheidende Rolle für das Raumklima spielt.
Warmweißes Licht mit Werten zwischen 2.700 und 3.300 Kelvin sorgt für ein einladendes Ambiente und ist damit ideal für den Wohn- und Schlafbereich. Neutralweißes Licht bewegt sich im Bereich von 3.300 bis 5.300 Kelvin, fördert unter anderem die Konzentration und ist aus diesem Grund perfekt für Küchen, Badezimmer oder auch Arbeitsräume. Tageslichtweißes Licht, das über 5.300 Kelvin liegt, simuliert das natürliche Mittagslicht und ist vor allem für Werkstätten, Kellerräume wie auch gewerbliche Arbeitsplätze eine gute Wahl, da es nicht nur die Leistungsfähigkeit unterstützt, sondern auch Ermüdungserscheinungen effektiv vorbeugen kann.
Sockeltypen, Bauformen und der korrekte Abstrahlwinkel
Ein technisches Kernkriterium bei der Anschaffung neuer Leuchtmittel ist zudem auch die exakte Bestimmung des benötigten Sockels. Allerdings reicht die Vielfalt von den traditionellen Drehgewinden bis hin zu den modernen Stecksockeln. Die am weitesten verbreiteten Modelle im Haushalt zählen dabei die E27- wie auch die E14-Schraubgewinde. Im Bereich der Halogen-Nachfolge und Sportbeleuchtung dominieren allerdings die Steck- und Dreh-Steck-Sockel wie GU10 oder auch GU5.3.
Daher muss vor dem Kauf zwingend überprüft werden, um welche Fassung es sich handelt, damit Fehlkäufe vermieden werden. Doch auch die Berücksichtigung der physikalischen Bauform des Leuchtmittels ist wichtig, damit dieses passend für die Leuchte ist. Was dabei ebenfalls nicht vernachlässigt werden sollte, ist der Abstrahlwinkel. Dieser wird in Grad angegeben und ein geringer Abstrahlwinkel von beispielsweise 36 Grad bündelt das Licht und eignet sich aus diesem Grund perfekt, um Kunstwerke, Möbel oder auch Raumbereiche in Szene zu setzen. Ein breiter Abstrahlwinkel hingegen sorgt für eine optimale Ausleuchtung des gesamten Raumes.
Energieeffizienz, Dimmbarkeit und wirtschaftliche Aspekte
Mittlerweile führt kein Weg mehr an der LED-Technologie vorbei, da diese bis zu 90 Prozent weniger Energie benötigt. Diese enorme Effizienz schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Des Weiteren ist die Lebensdauer der Leuchtdioden deutlich höher.
Während herkömmliche Glühlampen gerade mal 1.000 Betriebsstunden erreichen, kommen LEDs auf bis zu 50.000 Betriebsstunden. Dies minimiert zum einen den Wartungsaufwand und zum anderen die Wiederbeschaffungskosten. Doch Vorsicht, nicht jede LED ist dimmbar. Wer auf der Suche nach einer dimmbaren LED ist, sollte darauf achten, dass explizit „dimmbar“ auf der Verpackung steht. Darüber hinaus soll aber auch der vorhandene Wanddimmer mit der LED-Technik kompatibel sein. Wer auf diese Dinge achtet, wird mit der modernen LED-Technik ganz klar die richtige Wahl getroffen haben.
